Gewässersanierung – Entschlammung von Gewässern

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die Gewässersanierung – das Verfahren der Entschlammung von Gewässern – näher erläutern. Sedimentablagerungen werden unter Wasser entnommen. Das Verfahren kann zu fünf Arbeitsgängen zusammengefasst werden:

1. Sedimententnahme

Entnahme der Sedimente mittels Sanieromat® der Firma GSU Gewässersanierung Ulbrich GmbH. Eine Art Staubsauger trägt die Schlammablagerungen bis zur gewünschten Tiefe schichtenweise ab.

2. Flockungsmittel

Es wird ein Flockungsmittel zur Sedimentation hinzugegeben, damit sich die festen Bestandteile besser vom Wasser trennen.

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Sanieromat
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Sanieromat im Gewässer

3. Sedimentation

In vier hintereinander geschalteten Containern werden Wasser und Sediment, durch den Absetzvorgang der festen Anteile, getrennt. Das klare Wasser kann am Ende in das Gewässer wieder eingeleitet werden.

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Aus dem Gewässer gefördertes Sediment
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Sedimentationsstrecke zur Gewässersanierung und Entschlammung

4. Entwässerung

Das Sediment wird der Kammerfilterpresse zugeführt. Dort wird der Feststoff, durch eine Druckfiltration vom Wasser getrennt. Das Filtratwasser wird dem Gewässer zugeführt.

mobile kammerfilterpresse entschlammung
Das Sediment wird der mobilen Kammerfilterpresse zugeführt.
mobile kammerfilterpresse innenansicht
Innenansicht einer mobilen Kammerfilterpresse.
filtrat des schlamms
Das Filtratwasser wird dem Gewässer zugeführt.

5. Entsorgung

Der stichfeste Filterkuchen wird in Containern einer Entsorgung oder Verwertung zugeführt.

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Container mit Filterkuchen nach der Entschlammung

6. Zeitungsbericht Stausee Beyenburg

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Zeitungsbericht zur Gewässersanierung des Stausees Beyenburg